Samstag, 27. September 2014

Kirche ( Vom Kindergarten aus gestalteter Gottesdienst)

Hallo,

Vor einer Woche waren wir vom Kindergarten aus in die Kirche eingeladen.
Es wurden die neuen Räume eingeweiht.

Wir haben insgesamt 6 Gruppen (mit einer Krippengruppe).

Mir wurde gesagt, das Joe mit machen würde und ein rotes Oberteil braucht.

Haben wir ihn dann angezogen und ab ging es dann in die Kirche, die zum Glück nur 5 Minuten Entfernt ist. So das wir da gut zu Fuß hingehen konnten.

Joe mit seinen Brüdern...

Einen Platz haben wir auch sofort bekommen natürlich bei seinem Freund.

Joe sitzt neben seinem Freund und deren Mutter.

Gespielt wurde das Stück:" Im Land der bunten Kinder"

Joe war auch eines der Kinder aus dem roten Land.

Vorne in der Kirche.

Joe

Das hat auch alles sehr gut geklappt. Man selbst fragt sich ja immer ob der Junge das auch kann.

Kann er sogar besser als man denkt.

Auch ruhig sitzen und mitsingen, besser als meine anderen beiden, denen es schon eher langweilig wird.

Dann wurde noch ein Plakat mit den Händen der Kinder nach vorne gebracht, es wurden zwei Kinder pro Gruppe gesucht und unsre Kindergärtnerin schickte sofort Joe und seinen Freund los.

Das Plakat, mit den Händen der Kindern...



Bei dem Bild sieht man rechts den Organisten. Ein drittes mal sollten oder durften die Kinder nach vorne kommen. Joe wollte wieder mit und ich habe ihn dann auch gelassen. Unsere anderen beiden sind dann auch mit gegangen um auf Joe zu achten.

Es war ein Maler da, der eine Zeichnung hatte und die fertig stellte. Untermalt wurde es von unserem Organist. 

Das fand Joe ja ganz toll "Musik".

Joe ging dann zur Orgel und man hörte ein paar schräge töne. Also er durfte einfach mit spielen.

Das alles ging dann so eine viertel Stunde und Joe war total begeistert, das er mit Orgel spielen durfte.

Es war ein sehr schöner Tag und da merkt man das Integration gehen kann..

LG Tanja

Sonntag, 14. September 2014

Mandeln kappen, Polypen und Röchen ......


Hallo,

da Joe seid letzten Jahr Dezember immer wieder krank war und er immer wieder Antibiotikum nehmen musste, haben wir mit dem HNO entschieden, ob man nicht die Mandeln kappen sollte und wenn die Ohren dicht sind auch gleich Röchen setzen.

Im April war es dann so weit. Wir haben es so gelegt, das die großen Ferien hatten. Da es auf normal Station gemacht werden sollte, musste ein Erwachsener mit dableiben. 

Wir warten auf dem Arzt vor dem Untersuchungszimmer.

Die Besprechung ging dann ziemlich schnell. Es wurde gesagt, das er der erste am nächsten Morgen sein würde. Das war ja schon mal gut. Des weiteren meinte der Arzt, das es wichtig wäre, nach der OP viel zu trinken, damit es nicht zum Fieber kommt.
Das war ja unser größtes Problem zuhause, Essen und Trinken. Wenn wir gute Tage hatten, dann kamen wir gerade mal auf 400 ml. Das war ein bisschen wenig.

Abendessen.....

Erstaunlich, was Kinder doch wo anders alles machen. Joe hat sonst noch nie ein Brot gegessen, immer nur Obstgläschen und Joghurt. Und hier ging es mit mal. Der Anfang war ja schon gemacht.

 Die erste Nacht...

Zuhause haben wir auch Probleme beim schlafen. Hier war auch das anders.

 Vor der OP....

Umgezogen und den kleine drink haben wir auch schon bekommen.
Gleich geht es los.

 Im Aufwachraum....

Kurz nach der OP. Es wurde alles gemacht, auch die Ohren weil die voll waren.

 Joe schläft immer noch.

Joe hat ungefähr zwei Stunden gebraucht um wach zu werden.

 Am Nachmittag, Joe ging es wider gut.

Es ging ihm besser als ich dachte. Schmerzmittel gab es alle 6 bis 8 Stunden. 

 Jetzt sind wir müde...

 Das erste Eis..

Es schmeckt sehr gut.


 Abendessen...

Auch an diesen Abend hat Joe gegessen und sogar getrunken. Es ging ihm sehr gut.

 Die zweite Nacht...

Joe hat besser geschlafen als ich. Da wir auf dem Zimmer drei Kinder hatten und auch drei Mütter, fand ich es sehr eng und man musste sich erst daran gewöhnen.

 Der dritte Tag...

Erste ausfahrt mit dem Buggy. Den habe ich mit genommen, damit ich mich mit Joe besser im Krankenhaus bewegen kann und ich ihn nicht die ganze Zeit tragen muss. 

 Mittagessen...

Auch Mittags haben wir gegessen.





 Sogar unseren Nachtisch..

Alle sorgen waren dahin. Essen und trinken ging sogar erstaunlich gut. Joe war auch sehr Fit, als ob nie etwas gewesen ist.

 Joe kurz vor dem Schlafen..

 Joe spielt sogar schon wieder mit seien Autos. 

Der Arzt meinte, wenn Joe so weiter macht, dürfen wir ganz normal nach Hause. Also Fünf Tage sollten wir bleiben.

 Der erste Ausflug..

Da ich ja den Buggy mit hatte, konnte ich nach drei Tagen mit Joe nach draußen. Am vierten Tag sind wir dann durch die Stadt gegangen, Da es auf dem Zimmer immer langweiliger für Joe wurde. Das erste Kind durfte schon nach Hause, dann kam ein weiteres, was auch operiert wurde und dann ein bisschen Ruhe brauchte. Doch Joe war ja schon ganz fit.

Der andere Junge, der am gleichen Tag wie Joe operiert wurde.. Dem ging es immer schlechter, weil er nicht gegessen und getrunken hatte. All die Sorgen die ich mir vorher gemacht habe, sind nicht eingetroffen. Joe hat sehr gut gegessen und getrunken. 

 Spielen im Zimmer...


 Zähneputzen...
 Mittagsschlaf....



 Der letzte Abend...

Der letzte Abend. Auch da haben wir was gegessen.

Am nächsten morgen waren dann die Abschluss Untersuchung. Es ist alles gut gelaufen.


Was es Joe gebracht hat:

Das Essen ist viel besser geworden. Mittlerweile essen wir Schnitzel, Pommes, Nudeln und auch viele Suppen. 

Das trinken ist auch sehr viel besser geworden. Wo es so warm wurde, haben wir über einen halben Liter getrunken.

Die Sprache ist viel besser geworden. Es wurden ziemlich schnell zwei Wort Sätze. Und eine halbes Jahr später sind daraus ganze Sätze geworden und auch viel verständlicher.

Joe war danach noch einmal im Mai Krank. Und danach nicht mehr. Auch die Ohren sind besser geworden.


Wünsche allen noch einen schönen Tag.

LG Tanja

Mittwoch, 10. September 2014

Laufrad fahren....


Hallo,

das Laufrad hat Joe zum dritten Geburtstag geschenkt bekommen. Konnte aber letztes Jahr noch überhaupt nichts damit anfangen. Da ist er lieber Dreirad gefahren, aber er konnte nicht treten also benutzte er es wie ein Bobby Car.

Das Dreirad habe ich ihn dann Anfang des Jahres weggenommen, da die Schuhe einfach zu teuer wurden.
Habe ihn gleichzeitig dann sein Laufrad hingestellt.

Ende März war es dann so weit, das er das erste mal alleine fahren wollte.


Dann kam immer mehr, immer wieder nahm er es dann. Am Anfang habe ich es noch geschafft neben ihn her zu laufen.  6 Monate später muss ich mit Fahrrad fahren, er ist einfach zu schnell geworden. Joe findet es total gut mit den Brüdern im Garten zu fahren.


Wir fahren auch mit Laufrad zum Kindergarten. Da müssen wir zwar drei Straßen überqueren, das klappt aber schon ganz gut. Der Kindergarten ist gute 800 Meter von uns entfernt. Den Weg würde er zu Fuß noch nicht schaffen. Aber für schlechtes Wetter haben wir ja noch unseren Rehabuggy.

Ich wünsche allen noch einen schönen Tag.

Lg Tanja

Montag, 8. September 2014

Einschnitt in meinen Blog

Hallo,

lange habe ich nicht mehr geschrieben. Was daran lag, das mein Laptop zu langsam war und Joe auch eine Zeit lang immer wieder Krank gewesen ist.

Das hat sich jetzt geändert, zum einen habe ich einen neuen Laptop und ein Handy was gute Fotos macht und zum anderen geht es Joe ganz gut wieder.

Das was sich auch ändert ist, das ich aus meiner Sicht schreiben werde, wie ich es mit Joe sehe, da er jetzt zu einer eigenen Persönlichkeit heranwächst.

So sieht Joe jetzt aus:



Joe geht es ganz gut. Nach dem er vom Dezember letzten Jahres, bis zum Juli immer wider mit den Bronchien hatte, ist es im Moment sehr gut.

Im April wurden bei ihm die Mandeln gekappt, die Polypen raus genommen und Röchen gelegt. Seid dem kann er besser Essen und trinken und die Sprache wird auch immer besser.

Joe geht jetzt das zweite Jahr im Integration Kindergarten. Wo er sehr gut zurecht kommt. Er hat schon einige Freunde gefunden, die mit ihm spielen. Die Kindergärtnerinnen und die Kinder in seiner Gruppe kann er alle bei Namen nennen. Jetzt wird mit ihm geübt das er die anderen Kindergärtnerinnen auch kennen lernt und sie beim Namen nennen kann. Damit er sich in den Gruppen an und ab melden kann.

Mit dem Laufrad kommt Joe sehr gut zurecht und legt damit auch schon weitere Strecken mit uns zurück. Was er zu Fuß aber nicht schaffen würde. Somit haben wir auch immer noch unseren Buggy.



Fürs erste war es das, so nach und nach werde ich die letzen 8 Monate nachholen.

LG Tanja